PETG und Verformung

Verständnis und Lösung von Verformungen beim 3D-Druck mit PETG

Die Verformung ist eine häufige Herausforderung für 3D-Drucker. Im Wesentlichen tritt Verzug auf, wenn sich Teile des gedruckten Objekts von der Bauplatte abheben und den Druck verzerren. Zwar hat jedes Material seine eigenen Besonderheiten, doch in diesem Artikel geht es um Polyethylenterephthalatglykol (PETG), das aufgrund seiner Festigkeit, Klarheit und Flexibilität ein beliebtes Filament ist.

Warum verzieht sich PETG?

Der springende Punkt bei der Verformung ist die unterschiedliche Abkühlgeschwindigkeit. Wenn das extrudierte Filament ungleichmäßig abkühlt, entstehen innere Spannungen, die wiederum dazu führen, dass sich das Material unterschiedlich schnell zusammenzieht. Diese unterschiedliche Kontraktion kann dazu führen, dass sich die Ecken oder Kanten eines Drucks nach oben wölben, was zu Verwerfungen führt.

Bei PETG ist dies etwas verwunderlich, da PETG im Vergleich zu anderen Materialien wie ABS weniger anfällig für Verformungen ist. Sie ist jedoch nicht völlig immun, insbesondere wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Lösungen für Verformungen bei PETG

Optimale Betttemperatur

Der erste Schutz gegen Verziehen ist die richtige Temperatur des Bettes. Für PETG ist ein beheiztes Bett entscheidend. Eine Betttemperatur zwischen 70°C und 90°C sorgt in der Regel für eine gute Haftung und reduziert das Verzugsrisiko. Denken Sie daran, dass die Aufrechterhaltung einer konstanten Temperatur ebenso wichtig ist wie das Erreichen des optimalen Bereichs.

 

Material der Bauoberfläche

Die Wahl der Auftragsoberfläche kann die Haftung erheblich beeinflussen. Während viele auf die Wirksamkeit von Borosilikatglasplatten schwören, empfehlen andere Bauoberflächen wie PEI-Platten für PETG. Blaues Malerband oder Klebestift kann auch auf der Bauplatte verwendet werden, um die Haftung zu verbessern.

 

Einstellungen der ersten Ebene

Die erste Schicht ist die Grundlage für den Rest des Drucks. Die Haftung wird verbessert, wenn die erste Schicht leicht an das Bett gepresst wird. Daher kann es von Vorteil sein, die Düsenhöhe zu kalibrieren und die erste Schichthöhe etwas niedriger als die übrigen einzustellen.

 

Geschlossener Druckbereich

Ein geschlossener Drucker oder zumindest eine zugfreie Druckumgebung kann eine gleichmäßige Kühlung gewährleisten, was besonders bei größeren Drucken wichtig ist. Indem Sie den Druck vor Zugluft und plötzlichen Temperaturschwankungen schützen, können Sie das Risiko des Verziehens verringern.

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Drehzahl des Kühlgebläses verringern

Im Gegensatz zu Materialien wie PLA profitiert PETG nicht von einer schnellen Abkühlung. Es wird oft empfohlen, den Lüfter für die ersten Schichten entweder ganz auszuschalten oder ihn mit reduzierter Geschwindigkeit laufen zu lassen.

 

Verlangsamung der Druckgeschwindigkeit

Das Drucken mit einer langsameren Geschwindigkeit gewährleistet eine gleichmäßige Schichthaftung, insbesondere bei den ersten Schichten. Eine langsamere Geschwindigkeit gibt dem PETG mehr Zeit, sich mit der vorherigen Schicht zu verbinden, wodurch potenzielle Spannungspunkte, die zu Verformungen führen können, reduziert werden.

 

Ränder oder Flöße verwenden

Dabei handelt es sich um zusätzliche Strukturen, die um oder unter das Objekt gedruckt werden, um die Haftung im Bett zu verbessern. Sie vergrößern die Oberfläche der ersten Schichten und sorgen dafür, dass der Druck gut auf dem Bett haftet.

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